Begleitforschungsprojekt für das »Forschungsnetzwerk Energie – Industrie und Gewerbe«

Zielstellung

Mit dem Begleitforschungsprojekt sollen Forschung- und Entwicklungsansätze identifiziert werden, welche durch ein erhebliches Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz bzw. zur Reduktion des Primärenergiebedarfs eine Verminderung von CO2-Emissionen mit sich bringen. Das übergeordnete Ziel ist es entscheidende Innovationen energieeffizienter Lösungen zu erkennen und in ihren verschiedenen Anwendungsbereichen zu vernetzen. Hierbei können branchenspezifische Adaptationsentwicklungsarbeiten erforderlich werden (z.B. neue thermische Trennverfahren in der chemischen Industrie, angewandt auf die Trennverfahren in der Nahrungsmittelherstellung oder bei chemischen Reinigern).

Im Projekt soll dabei auf Technologien und Methoden im Kontext des Forschungsnetzwerks Energie – Industrie und Gewerbe fokussiert werden:

  • vor deren industrieller Einführung noch ein erheblicher Forschungsbedarf besteht, der von Unternehmen alleine nicht gedeckt werden kann, oder
  • die zwar schon erfolgreich in einem Zweig der Industrie eingesetzt werden und das Potenzial besteht sie in anderen Bereichen der Industrie einzusetzen, dafür aber noch Aufwand für FuE erforderlich ist.
Forschungsnetzwerk Energie – Industrie und Gewerbe
Branchen Technologie Einzelprojekte
Chemische Verfahrenstechnik Hochtemperatur-Supraleitung
Fertigungstechnik Tribologie
Eisen und Stahl Abwärmenutzung
Industrie- und Gasmotoren

Zur Erreichung des Ziels „Entscheidende Innovationen erkennen und vernetzen“, ist es erforderlich, Schlüsselthemen aus den Forschungsfeldern und Einzelforschungsprojekten zu verfolgen als auch unabhängig von den Forschungsfeldern Chancen der Energieeinsparung in der Breite des Förderbereichs aufzugreifen, um eine zügige und breite Ausnutzung von Innovationschancen zu ermöglichen. Hierzu muss eine branchen- und technologieneutrale Analyse von Technologie- und Methodenentwicklungen die Basis bilden, basierend auf der Forschungsförderung des BMWi. Darauf aufbauend sind Effizienztechnologien von besonderem Interesse für Industrie und Gewerbe in Deutschland

  • zu identifizieren
  • die Innovations- und Diffusionspotenziale zu analysieren,
  • die Potenziale zu kommunizieren und zwischen FuE-Teams in Wissenschaft und Industrieforschung zu vernetzen sowie
  • Empfehlungen zur Bedeutung von F&E-Maßnahmen und von neuen Energieeffizienz-Technologiebereichen abzugeben.

Kontakt

Chemische Verfahrenstechnik
Dr. Bernhard Schäfer

Institut für Katalyseforschung
und -technologie (IKFT)
Karlsruher Institut für Technologie
Telefon: +49 721 608-26345
E-Mail: bernhard.schaefer@kit.edu

Fertigungstechnik
Astrid Weyand

Institut für Produktionsmanagement,
Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW)
Technische Universität Darmstadt
Telefon: +49 6151 1620284
E-Mail: a.weyand@ptw.tu-darmstadt.de

Eisen und Stahl
Oliver Lösch

Institut für Ressourceneffizienz
und Energiestrategien (IREES)
Telefon: +49 721 9152636 22
E-Mail: o.loesch@irees.de